Die TSG Künzell

Eine Erfolgs­ge­schich­te
Als Kar­ne­vals-Schau­tanz-Grup­pe hat das »Show-Tanz-Team« im Gesel­lig­keits­ver­ein Kün­zell 1989 begon­nen. Aus der schnell erfolg­rei­chen Tur­nier­mann­schaft wur­de 1993 der Tanz­sport­ver­ein TSG Kün­zell gegrün­det, der mitt­ler­wei­le mit über 350 Mit­glie­dern der größ­te Ver­ein im Deut­schen Ver­band für Gar­de- und Schau­tanz­sport (DVG) und einer der erfolg­reichs­ten Schau­tanz­sport­ver­ei­ne Euro­pas ist.

Nicht nur das Show-Tanz-Team, son­dern auch der Nach­wuchs macht Furo­re: Die TSG gewann in allen drei Alters­klas­sen meh­re­re Deut­sche Meis­ter­ti­tel und den höchs­ten in die­sem Sport zu gewin­nen­den Titel bei den Euro­pa­meis­ter­schaf­ten. Im Jahr 1999 schaff­te die TSG ein bis­lang nie erreich­tes und auch schwer zu wie­der­ho­len­des Ergeb­nis: In allen drei Alters­klas­sen hol­ten die Kün­zel­ler alle mög­li­chen Titel, die es im Schau­tanz­sport über­haupt zu gewin­nen gibt und wur­den im Cha­rak­ter­tanz jeweils drei­fa­cher Bun­des­rang­lis­ten­sie­ger, Hes­sen-, Deut­scher und Euro­pa­meis­ter.

Die TSG als Trend­set­ter
Doch nicht nur die sport­li­chen Erfol­ge machen die TSG zu etwas beson­de­rem. Durch Auf­trit­te und Tou­ren in ganz Deutsch­land und benach­bar­ten Aus­land avan­cier­te die Grup­pe inzwi­schen zu einer der gefrag­tes­ten Musi­cal-Tanz-For­ma­tio­nen des Lan­des. Die gro­ße TSG-Musi­cal-Night mit Aus­schnit­ten welt­be­kann­ten Musi­cals war ein durch­schla­gen­der Erfolg. 1998 mit der Auf­füh­rung des kom­plet­ten Dis­ney-Musi­cals »Die Schö­ne und das Biest« und 2001 mit dem Musi­cal »Tanz der Vam­pi­re« ver­zau­ber­te die TSG erneut ihr Publi­kum nicht nur mit tän­ze­ri­schem, son­dern auch mit gro­ßem Schau­spiel-Talent und vor allem mit den Trümp­fen der TSG: Eine kaum zu über­bie­ten­de Aus­strah­lung, ide­en­rei­che Cho­reo­gra­fi­en und fan­tas­ti­sche Kos­tü­me und Kulis­sen, die alle­samt in mühe­vol­ler Klein­ar­beit und akri­bi­scher Detail­treue selbst gefer­tigt wer­den. Die TSG Kün­zell ist Trend­set­ter im DVG: ihre Kulis­sen, Mas­ken, Kos­tü­me und Cho­reo­gra­fi­en wer­den von vie­len Ver­ei­nen mitt­ler­wei­le kopiert und imi­tiert.

Schwe­re Zei­ten und Neu­be­ginn
Am 19. Juli 2006 ver­starb TSG-Fami­li­en­va­ter Micha­el Weiß über­ra­schend nach kur­zer, aber schwe­rer Krank­heit. Er war Prä­si­dent des Deut­schen Ver­ban­des für Gar­de- und Schau­tanz­sport, 1. Vor­sit­zen­der der TSG, Trai­ner unse­res Ver­eins, aber vor allem ein sehr guter Freund.
Noch drei Mona­te vor sei­nem Tod rich­te­te die TSG unter sei­ner Füh­rung die 20. Deut­schen Meis­ter­schaf­ten im Gar­de- und Schau­tanz­sport in der Espe­ran­to­hal­le in Ful­da aus, für jeden Teil­neh­mer und Besu­cher ein unver­ges­se­nes Erleb­nis.
Trotz die­ses schwe­ren Rück­schlags für den Ver­ein, schaff­te es die TSG mit ener­gi­schem Eifer wei­ter zu machen. Man konn­te die­sen Pos­ten zwar nicht erset­zen, doch es gelang in den fol­gen­den Sai­sons neue Teams zu trai­nie­ren, eben­falls publi­kums­mit­rei­ßen­de Tän­ze zu cho­reo­gra­fie­ren und wei­te­re Erfol­ge zu ver­bu­chen.

Wir sind bestrebt, den Geist die­ses unglaub­li­chen Man­nes und Freun­des in unse­rem Ver­ein wei­ter­le­ben zu las­sen und den Men­schen Freu­de am Tan­zen zu geben — mit unse­rer Freu­de am Tan­zen.

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